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Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/20.500.12128/6649
Title: Zur Rolle der Musik im Werk von Alfred Hein
Authors: Meus, Paweł
Keywords: Alfred Hein; rola muzyki
Issue Date: 2018
Publisher: Warszawa : SGP VPG
Citation: E. Żebrowska, M. Olpińska-Szkiełko, M. Latkowska (Hrsg.), “Blick(e) über die Grenze. Transkulturelle und transdisziplinäre Ansätze in der germanistischen Forschung und Lehre” (S. 101-107). Warszawa : SGP VPG
Abstract: „Ich brauche sie nicht daran zu erinnern, wie wichtig die Musik ist, weil sie die höchsten Gefühle, deren der Mensch fähig ist, zu erzeugen und zu unterstützen vermag“ – diese Worte schrieb Johann Heinrich PESTALOZZI (2016: 4), der Schweizer Pädagoge und Sozialreformer, im Brief vom 18. Februar 1819 an seinen Freund, den britischen Pädagogen, Sozialisten und Mystiker, James Pierrepont Greaves. Die beiden Philanthropen tauschten ihre Gedanken zur Elementarbildung der Kinder aus, die die Anlagen der Kräfte, den Geist und die handwerklichen Fähigkeiten harmonisch entfalten soll. Eine derart gestaltete Erziehung sollte Pestalozzi zufolge schon in der Familie begonnen werden, die als erste Stufe der Bildung gilt. Er war davon überzeugt, dass Kinder mit elementaren Lebenswerten wie Glauben, Tradition, Kultur, Arbeit und Menschenwürde bereits in ihrem natürlichen Milieu vertraut werden sollen (vgl. HEUBAUM 1929: 345). Die angeführten Worte aus dem Brief weisen auf seine Überzeugung hin, dass die Musik dem Menschen jene Kraft gibt, das Wesentlichste im Leben zu erzielen, d.h. das Gute und das Edle zu tun. Dieses Postulat scheint sich auch Alfred Hein, ein aus Oberschlesien stammender Schriftsteller, zu seinem Lebensmotto zu machen. Seine Begeisterung für Musik wurde schon im Familienhaus geweckt und die leidenschaftliche Vorliebe für diese Kunstgattung brachte Hein in vielen seiner Werken zum Ausdruck, indem er sie zum Leitmotiv, Element oder lediglich Einschub machte. In seinen Prosatexten sowie in seiner Dichtung ist die Musik immer präsent. Sie beeinflusst die Protagonisten und scheint auch den Leser mit einzubeziehen. Der Artikel leistet einen Beitrag zur Rolle der Musik im Werk von Alfred Hein, aber er erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll den Hintergrund für eine weitere Betrachtung dieses Themas darstellen. Das Werk Heins ist nämlich durch das Vorhaben des Schriftstellers, die der Musik innewohnende Kraft und deren grenzüberschreitendes Potential aufzuzeigen. Anhand zweier ausgewählter Romane des Autors wird in dem Artikel der Versuch unternommen, den Fragen nachzugehen, wann und zu welchem Zweck Hein die Musik einsetzt sowie welche Rolle sie in seinen Werken spielt. Es ist auch von Interesse, wie Musik mithilfe narrativer Strategien in die Texte eingebaut wird.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.12128/6649
ISBN: 978-83-64020-63-6
Appears in Collections:Książki/rozdziały (W.Hum.)

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